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Leitender Polizeidirektor
Volker Schindler

Leiter der Polizeidirektion Aalen

 

Die Polizeidirektion Aalen

Insgesamt 534 Stellen sind bei der Polizeidirektion in Aalen ausgewiesen. Hiervon sind 456 Vollzugsbeamte und 78 Beschäftigte im Nichtvollzug. Zur Direktion gehören die Polizeireviere Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen mit insgesamt 13 Polizeiposten. Im Hause der Böhmerwaldstraße sind außer der Leitung der Ostalbpolizei die Verkehrspolizei, die Polizeihundestaffel, die Kriminalpolizei, der Führungs- und Einsatzstab, die Pressestelle sowie die Verwaltung untergebracht.

Erbaut wurde das Gebäude in der Böhmerwaldstraße im Jahre 1985. Zuvor waren die einzelnen Referate in verschiedenen Häusern untergebracht.
Und hier ein paar statistische Zahlen zur Arbeit der Polizei im Ostalbkreis:

Die Kriminalität sank mit 3628 Straftaten (Stand 01.10.2011) auf 100.000 Einwohner auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren. Damit lag der Ostalbkreis auch 2010 unter dem Landesdurchschnitt.

Im Jahr 2010 wurden insgesamt 11.323 Delikte polizeilich registriert, und damit auf dem niedrigsten Wert bislang überhaupt.

Verkehr:
Im 10-Jahres-Schnitt (2001 bis 2010) starbena uf den Straßen des Ostalbkreises 22,2 Personen. So gesehen bewegten wir uns in den Jahren 2009 und 2010 mit 22 und 23 Verkehrstoten genau im langjährigen Mittel.
Im vergangenen 10-Jahres-Schnitt zwischen 1992 und 2001 lag die Zahl der Verkehrstoten noch bei 34 im Jahr. Vor allem wenn man weiß, dass in den ersten 25 Jahren nach Gründung des Ostalbkreises im Jahr 1973 fast 53 Menschen jährlich auf unseren Straßen starben und die traurige Höchstzahl bei 83 Toten im Jahr 1982 lag, haben wir schon eine ordentliche Strecke des Weges zu mehr Verkehrssicherheit zurückgelegt. Doch unser Ehrgeiz ist größer: wir wollen dringend die Zahl der Verkehrstoten weiter reduzieren. Jeder Verkehrstote ist ein Verkehrstoter zu viel.

Vornehmes Ziel der polizeilichen Arbeit ist es durch umfangreiche Präventionsmaßnahmen Opfer von Straftaten und Verkehrsunfällen so weit wie irgend möglich zu vermeiden.

Auch hieran arbeitet die Polizei des Ostalbkreises mit ihrem ganzen Personal und auch hohem Engagement.

Die Zusammenarbeit mit vielen Partnern aus Kommunen und Wirtschaft führt dabei zu beachtenswerten Erfolgen.    

 Ein wesentlicher Teil der Entstehungsbedingungen von Kriminalität ist gesellschaftlichen Ursprungs und Straftaten werden zum großen Teil im sozialen Umfeld begangen. Deshalb ist es naheliegend, Ursachen und begünstigende Faktoren dort anzugehen, wo sie entstehen – vor Ort in den Städten und Gemeinden.

Die Polizei allein ist dazu nur bedingt in der Lage, weil sie auf viele gesellschaftliche Bereiche, beispielsweise Erziehung, Schule, Wohnsituation oder Freizeitgestaltung kaum Einfluss hat. Es bedarf daher des Zusammenwirkens vieler gesellschaftlicher Kräfte und Einrichtungen.

 Die Präventionsarbeit der Polizeidirektion Aalen wird seit Jahren von BürgerInnen, Kommunen, Schulen, Vereinen, Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Verantwortungsträgern im Ostalbkreis unterstützt und als gesamtgesellschaftliche vernetzte Aufgabe verstanden und wahrgenommen.

 Die seit 1993 ins Leben gerufene Kommunale Kriminalprävention hat hier Wegweisendes bewirkt.

 Ziel der Kommunalen Kriminalprävention ist im Besonderen:

 ¨      Abbau Kriminalität begünstigender Strukturen

¨      Qualitative und quantitative Reduzierung der präventablen Kriminalität

¨      Steigerung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung – Abbau von Kriminalitätsangst

¨      Reduzierung von Tatgelegenheit

¨      Stärkung des Gemeinsinns und Weiterentwickeln des „Wir-Gefühls“ der Bürger

 Aus den genannten Gründen wurden von den drei Großen Kreisstädten und der Polizeidirektion Aalen bereits 1995 die Projekte

 „Aktion Sichere Stadt“ (ASS) in Schwäbisch Gmünd,

Initiative Sicheres Aalen“ (ISA) in Aalen

„Sicherheit in Ellwangen“ (SIE) in Ellwangen

 gegründet.  

Auch die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Ostalbkreis im Bereich der Kriminalprävention birgt mannigfaltige Synergieeffekte. Mit Umsetzung der Verwaltungsreform im Jahr 2005 wurde dort das bisherige „Büro für Prävention“ als Stabsstelle Beratung – Planung – Prävention neu institutionalisiert.

Gemeinsam mit dem Büro für Prävention und dem Kreisjugendring wurde im Herbst 2003 das Aktionsprogramm „Jugendschutz geht alle an – die Ostalbkinder sind’s uns wert“ gestartet. In mehreren Aktionskonzepten wurden verschiedene Themen aufgegriffen und mit unterschiedlichen Partnern aufgegriffen.

 In den Schulen liegt einer der Schwerpunkte der Präventionsarbeit in der vernetzten Gewalt- und Verkehrspräventionen mit einer Fülle an Angeboten an Schüler und Lehrer.